Archiv für August 2008

Experimentelle Fotokunst von Sabine Dobre – Absolut sehenswert!

Donnerstag, 21. August 2008

Seit August ist auch die Fotografin Sabine Dobre bei www.german-art-project.com vertreten.

Sabine Dobre wurde 1960 in Stuttgart geboren. Nach einem Studium der Kunstgeschichte an der freien Universität Berlin absolvierte sie ihre Ausbildung zur Fotografin am Lette-Verein Berlin. Zwischen 1985 und 2003 war sie als wissenschaftliche Fotografin und Dozentin der Fotografie tätig. Seit 1990 arbeitet sie als freiberufliche Fotografin in den Bereichen Architektur– und Werbefotografie. Sie präsentierte ihre experimentellen und abstrakten Fotografien bereits in internationalen Ausstellungen wie z.B. im Goethe Institut Prag, Altonaer Museum Hamburg, Triennale der Photografie Hamburg, Leica Akademie Athen etc..

Thematisch setzt sich die Künstlerin mit dem vermeintlichen Realitätsanspruch des Mediums Fotografie auseinander: Überlagerungen durch Mehrfachbelichtungen, Einbelichtungen, Verfremdung durch Kamerabewegungen während der Belichtung, das Spiel mit Schärfe und Unschärfe lassen Bilder entstehen, die die eigentliche Form des Gesehenen und die Wahrnehmung der Dinge verändert. In der Serie „Berlin Fragmente“ wurden Einzelbilder von Berliner Sehenswürdigkeiten zusammengefügt und digital bearbeitet. Das Spannungsverhältnis zwischen Realität und Abstraktion fordern hier den suchenden Blick nach Wiedererkennbarkeit der ursprünglichen Elemente.

Lange Nacht der Museen - Köln

Donnerstag, 21. August 2008

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation CorboudRückblick 2007: Mit kaum gekannter Pünktlichkeit haben sich 20.000 Besucher und Besucherinnen auf ihre Touren durch die Lange Nacht der Kölner Museen begeben. Bereits weit vor 19.00 Uhr fanden sich über Hunderte Besucher an der zentralen Bus-Shuttle-Station am Kölner Neumarkt ein, um von hier aus die Museen in allen Richtungen der Stadt zu besuchen.

Gleichzeitig versammelte sich das Publikum vor den Highlights der Langen Nacht und den Museen der Innenstadt. KOLUMBA, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, die Archäologische Zone mit ihren drei Stationen, das Museum Ludwig und das Wallraf-Richartz-Museum waren die Publikumsmagneten in der Innenstadt. Hier wurden allein in der ersten Stunde der Langen Nacht fast 8.000 Besucher gezählt.

Feierstimmung auch im Skulpturenpark Köln, denn viele Gäste entschieden sich, im exklusiv illuminierten Park ihre Lange Nacht zu beginnen. Gemeinsam zählten die 46 Stationen in dieser Novembernacht fast 100.000 Besuche. Die Fotoimpressionen unter dem Menubutton Fotos transportieren für Sie die außergewöhnliche Stimmung, die die Besucher erlebten.

Lange Nacht der Museen 2008: Am 1.November laden die Kölner Museen wieder dazu ein, die ganze Welt der Kunst in einer Nacht zu sehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Lange Nacht 2008 beginnt um 19 Uhr und endet um 3 Uhr. Der letzte Einlass ist um 2.15 Uhr.

Eintrittskarten zum Preis von 14,00 EUR erhalten Sie ab dem 2.10.2008 im Vorverkauf und an den Abendkassen bei den beteiligten Häuser.

Darüber hinaus steht Ihnen der volle Service des Köln-Ticket-Systems zur Verfügung. Beziehen Sie Ihre Karten zum Preis von 15,00 EUR über eine der 80 angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 0221/2801. Dieses Köln-Ticket gilt zusätzlich als Fahrausweis im VRS, das ab 4 Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis 10 Uhr des Folgetages gültig ist.

Der Picasso Sammler Heinz Berggruen

Donnerstag, 21. August 2008

Kein anderer Künstler der Moderne war so produktiv, umstritten und schon zu Lebzeiten so berühmt wie Pablo Picasso. Daß das Pariser Genie eng mit einem deutsch-stämmigen Galeristen zusammen arbeitete, war hierzulande kaum bekannt. Spektakulär wurde die Geschichte erst, als jener Händler seiner Heimatstadt Berlin die Sammlung „Picasso und seine Zeit“ zum Geschenk anbot. Er wolle der Stadt die moderne Kunst zurück geben, die von den Nazis einst als „entartet“ aus Deutschland verbannt wurde.

Luebke

Mit einem Schlag wurde Heinz Berggruen zu einem der berühmtesten Kunstsammler Deutschlands. Dabei hatte er die wenigste Zeit seines Lebens in Deutschland verbracht.

1914 in Berlin geboren, startete der junge Berggruen eine Karriere als Feuilleton-Journalist. Als dem jungen Juden nahegelegt wurde, seine Artikel nur noch mit seinen Initialen zu unterzeichnen, suchte er nach einer freieren Arbeits-Atmosphäre. Er fand sie in den USA. 1944 kehrte er als GI nach Deutschland zurück. Nach dem Krieg verließ Berggruen sein zerstörtes Heimatland und setzte sich in seiner Wahlheimat Frankreich nieder. In Paris traf er viele wichtige moderne Künstler und wurde zu ihrem Galeristen. Daß er sogar das Vertrauen des schwierigen Pablo Picasso erwarb, bezeichnet er selbst als großes Glück. Als Händler und Berater begleitete er das Werk des großen Franzosen bis zu dessen Lebensende.

1980 zog sich Berggruen, der niemals selbst gemalt hat, aus dem Galerie-Geschäft zurück und widmete sich ganz seiner Sammlung. Im Alter von 82 Jahren entschied er, in seine Geburtsstadt Berlin zurück zu kehren. Seine Sammlung hat er der Stadt geschenkt, ohne sich von ihr zu trennen. Berggruen lebt mit seiner Frau im Dachgeschoß des Ausstellungshauses, dem Charlottenburger Stülerbau. Manchmal verläßt er seine Privat-Gemächer, um sich unter das jüngere Publikum zu mischen. Er versteht seine Schenkung schon jetzt als seine Hinterlassenschaft an die Nachwelt und freut sich daran, seine Erben noch persönlich kennen lernen zu dürfen.

Als Zeitzeuge hat Berggruen sich auch literarisch verdient gemacht. In zwei Büchern berichtet er über seinen Lebensweg, der von zahlreichen Begegnungen mit großen Künstlern geprägt war.

Interview mit Heinz Berggruen: http://www.hu-berlin.de

Bücher von Berggruen bei Amazon.de: http://www.amazon.de

Wie Heinz Berggruen im Stülerbau lebt: http://www.berlin.de

Lange Nacht der Museen - Berlin

Donnerstag, 21. August 2008

23. Lange Nacht der Museen
am Sonnabend, 30. August 2008, 18.00 bis 2.00 Uhr

Diesen Sommer steht die Lange Nacht der Museen unter dem Motto „Schlösser, Parks und Gärten“. Der Vorverkauf beginnt am 4. August 2008. Pro Ticket sparen Besucher im Vorverkauf 3,00 Euro. Erstmals gibt es die praktischen Kombitickets auch in allen Fahrschein-Verkaufsstellen, Kundenzentren und an den Fahrscheinautomaten der S-Bahn Berlin.

Weitere Vorverkaufsstellen:
teilnehmende Museen
Theaterkassen
Kundencenter der Berliner Zeitung
BERLIN infostores im Brandenburger Tor und im Hauptbahnhof
im Neuen Kranzler Eck (Kurfürstendamm 21) und im Alexa (Grunerstraße 20)
BERLIN Pavillon am Reichstag
Kasse im Podewils’schen Palais, Klosterstraße 68 (Mo-Fr, 12.00-19.00 Uhr)
Online-Tickets gibt es auf der Website aller Berliner Museen: www.museumsportal-berlin.de

Lange Nacht der Museen - Hamburg

Donnerstag, 21. August 2008

45 Museen und Ausstellungshäuser feiern am 26. April 2008 die 8. Lange Nacht der Museen in Hamburg. Zwischen 18.00 und 2.00 Uhr wird ein vielfältiges Programm mit mehr als 600 Einzelveranstaltungen geboten: Führungen, Kulinarisches, Musik, Tanz und viele andere Veranstaltungen. Elf eigene Buslinien - Ausgangspunkt ist der Platz vor den Deichtorhallen - verbinden die Museen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt liegen. Bergedorf wird ebenso angefahren, wie Harburg, Altona oder Barmbek.

Das Ticket kostet 12,- Euro / ermäßigt 8,- Euro und enthält den Eintrittspreis für die teilnehmenden Museen sowie die Berechtigung zur Nutzung der Museumsnacht-Busse und aller HVV-Linien zur An- und Abreise von Samstag 17.00 Uhr bis Sonntag 10.00 Uhr.

Am Sonntag, den 27. April 2008 kann das Ticket während der regulären Öffnungszeiten der Museen ebenfalls genutzt werden.

Andreas Magdanz - Vogelsang

Dienstag, 5. August 2008

Spätestens mit der Eröffnung des Nationalparks Eifel ist das militärisch genutzte Areal Vogelsang bundesweit in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. In der kontrovers geführten Diskussion um die zukünftige zivile Nutzung der ehemaligen NS-Ordensburg, die im Umgang mit der nationalsozialistischen Erblast durchaus paradigmatische Züge aufweist, hat ein zentraler Aspekt bisher nur marginal Beachtung gefunden. Es handelt sich um das Faktum, dass mit dem Abzug der belgischen Streitkräfte ein bedeutendes Kapitel deutscher Besatzungsgeschichte der Nachkriegszeit unwiderruflich zuende gegangen ist.

Mit der zivilen Umnutzung ab 2006 wird ein Grossteil der historischen Spuren zwangsweise beseitigt werden. Ziel des Projekts VOGELSANG von Andreas Magdanz ist eine umfassende Bilddokumentation des Camp Vogelsang unter den Aspekten Natur, Architektur und Militär mit dem Medium der Großformatfotografie.

Der Aachener Künstler Andreas Magdanz, der mit seinen Arbeiten zu Auschwitz-Birkenau, BND Standort Pullach oder Dienststelle Marienthal internationale Beachtung fand, zeigt großformatige Fotografien aus diesem Projekt.

Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen - Eröffnung, Freitag, 18. Juli 2008, 20 Uhr

Modefotografien von Mark Menders - Mehr als Dokumentarfotografie

Freitag, 1. August 2008

Seine Bilder stillten die Sehnsucht einer Generation nach Glamour und der großen weiten Welt. Mark Mender galt in den 60er und 70er Jahren als einer der Top-Modefotografen in Deutschland. Dabei führte der Weg des heute 75-Jährigen nur über Umwege zur Modefotografie. Als Verkaufs- und Werbeleiter einer Münchener Modefirma und fotografierte er in den 50er-Jahren die hauseigene Kollektion. Schnell offenbarte sich sein Talent und hohes Potenzial. 1961 machte er sich dann als Modefotograf selbstständig. Zwischen 1962 und 1981 realisierte er als einer der Top-Modefotografen Deutschlands Fotostrecken für Werbung und Magazine. 1968 wurde eines seiner Bilder aus der Alaska Serie mit dem ersten Preis als „Modefoto des Jahres“ ausgezeichnet. Nach seiner beeindruckenden Karriere, die ihn nicht nur an entlegene paradiesische Orte dieser Welt brachte, sondern auch mit interessanten Persönlichkeiten aus dem Film- und Modegeschäft zusammenführte, wurde Mender 2006 im Rahmen der photokina für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Menders Original-Vintageprints sowie seine Modeaufnahmen sind beispielhaft für die Inszenierungen und Techniken aus den 60er und 70er Jahren. Sie werden heute kaum noch realisiert oder entstehen nur durch digitale Manipulation. Menders Fotoarbeiten präsentieren nicht nur die Mode dieser Zeit, sondern vermitteln auch ihr Lebensgefühl. Die aufwändig inszenierten Modefotos reflektieren den Traum von Ferne und Exotik, von Glamour und Eleganz. Noch heute inspirieren seine Fotos aktuelle Modestrecken und Werbefotos.

MEHR:

http://www.german-art-project.com/kuenstler.php?artist_ID=62