Archiv für Dezember 2008

ART Innsbruck

Montag, 15. Dezember 2008

Internationale Messe für zeitgenössische Kunst

19. - 22. 2. 2009 - Messehalle 4, Innsbruck

70 Aussteller - Galerien und Kunsthändler aus 10 Nationen - präsentieren internationale bildende Kunst des 20./21. Jhds (Gemälde, Arbeiten auf Papier, Originalgraphik, Skulpturen, Editionen, Photographie, Neue Medien, Multiples, Objekte, Installationen) auf 4000 m².

Die ART Internationale Messe für zeitgenössische Kunst INNSBRUCK hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1997 in einem überaus interessanten und kunstinteressierten Umfeld im Dreiländereck zwischen Deutschland, Schweiz und Italien etabliert und ist aus dem regionalen und internationalen Kunstgeschehen nicht mehr wegzudenken. Ein großer Anteil an Stammausstellern bilden die unnachahmliche Atmosphäre, welche Besucher gleichermaßen wie Aussteller als zusätzliche Faszination wahrnehmen und schätzen.

Messehalle 4, Eingang Süd, Ing.-Etzel-Straße, A-6020 Innsbruck

Öffnungszeiten:

Donnerstag, 19.2. 11:00 - 20:00 Uhr
Messe
Freitag, 20.2. 11:00 - 20:00 Uhr Messe
Samstag, 21.2. 11:00 - 21:00 Uhr Messe
Sonntag, 22.2. 11:00 - 18:00 Uhr Messe

art KARLSRUHE

Montag, 15. Dezember 2008

Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst

5. bis 8. März 2009

Auch nach der mit 38.000 Besuchern bislang erfolgreichsten art KARLSRUHE im Februar 2008 gilt: Die kommende sechste Messe verspricht erneut eine Steigerung ihrer Attraktivität. Unter dem Motto Garantiert gute Kunst! wartet sie vom 5. bis zum 8. März 2009 mit Überraschungen auf, ohne vom bewährten Konzept der ausgewogenen Präsenz von Malerei und Plastik aus Klassischer Moderne und Gegenwart abzuweichen. Erstmalig umgreift die Inszenierung von Projektleiter und Messekurator Ewald Karl Schrade sämtliche vier Karlsruher Hallen: “Wir mussten erweitern, denn die Zahl überzeugender Bewerber ist wieder einmal gestiegen”, erläutert Schrade den Schritt.

Bewarben sich 2008 immerhin 300 internationale Galerien, so erhöhte sich die Zahl der Interessenten diesmal um rund 50. Insgesamt 208 Aussteller wählte das Kuratorium aus. Beteiligt waren neben Ewald Karl Schrade die Kunstkritikerin Dorothee Baer-Bogenschütz (Wiesbaden) sowie die Galeristen Angelika Harthan (Stuttgart), Wolfgang Henze (Wichtrach/Bern), Dorothea van der Koelen (Mainz) und Werner Tammen (Berlin). Unter den “Neuen” begrüßt die art KARLSRUHE 2009 die Galerie Appel (Frankfurt am Main), die auf afrikanische Kunst spezialisierte Berliner Galerie Peter Herrmann sowie aus Seoul, Südkorea, die renommierte Galerie Bhak.

Über 20 Spezialisten für Editionen, Graphiken, Multiples und Fotografie offerieren im kommenden Frühjahr ihr Portfolio nun in der Halle 1 zusammen mit der Sonderschau zur Berliner Sammlung zeitgenössischer Fotografie von Arthur de Ganay und den Ausstellungen des im vergangenen Jahr erstmalig vergebenen Hans-Platschek-Preises für Kunst und Schrift (Verleihung am 5. März). Dies in Nachbarschaft zum neu konzipierten art meeting (5. und 6. März) sowie der Museumsmeile.

Damit steht der bisherige Schauplatz in der dm-arena keineswegs leer, denn außergewöhnliche Kunsterfahrungen bietet eine weitere Sonderschau: Gefördert durch den Berliner Senat, erhalten 15 Galerien aus der Hauptstadt erstmals die Gelegenheit, auf jeweils 25 Quadratmetern eine One-Artist-Show auszurichten. Der Landesverband Berliner Galerien betreut das Projekt. Apropos One-Artist-Show: Zum zweiten Mal stiften das Land Baden Württemberg und die Stadt Karlsruhe den art KARLSRUHE-Preis, der den Künstler und die Galerie mit der schönsten Einzelpräsentation (6. März) prämiert. Die 15 000 Euro Preisgeld dienen dem Ankauf von Werken aus der gekürten Koje für den Aufbau der art KARLSRUHE-Sammlung.

Ewald Karl Schrade rechnet auch 2009 mit “seriösem Wachstum” und einer Stärkung dieses optimalen Handelsplatzes für die Interessen mittelständischer Sammler, die “Kunst kaufen, weil sie ihnen persönlich Freude bereitet”.

Veranstaltungsort und Postanschrift:
art KARLSRUHE
KMK Karlsruher Messe und Kongress GmbH
Messe Karlsruhe
Messegelände Karlsruhe
(Routenplaner/GPS: Leichtsandstraße)
76287 Rheinstetten
Projektreferentin “art KARLSRUHE” bei der Karlsruher Messe und Kongress GmbH:
KMK Karlsruher Messe und Kongress GmbH
Elisabeth Grimm
Messegelände
76287 Rheinstetten
.
Telefon: 07 21 / 37 20 -51 20
Telefax: 07 21 / 37 20 -99-5120
E-Mail an Elisabeth Grimm
Projektleitung und Kurator:
Galerie Ewald Karl Schrade - Karlsruhe
Ewald Karl Schrade
Zähringerstraße 78
76133 Karlsruhe

Telefon: 07 21 / 3 84 19 24
Telefax: 07 21 / 3 84 19 25

HanseArt - Lübeck

Freitag, 12. Dezember 2008

Eine Kunstverkaufsausstellung vom 20. - 22. März 2009 in den Media Docks in Lübeck

Die HanseArt
Ein Raum, der künstlerische und geschäftliche Interessen vereint und es Künstlern sowie wenigen Galerien ermöglicht, ihre Arbeiten einem breiten Publikum, ebenso wie der Fachwelt zu präsentieren und zu verkaufen.

AUSSTELLER
Die HanseArt versteht sich als Verkaufsausstellung für bildnerisch tätige Künstler. Als solche werden Maler, Grafiker, Illustratoren, Fotografen und Bildhauer bezeichnet. Die Künstler unterliegen einem Bewerbungsverfahren, somit wird ein hohes Ausstellungsniveau garantiert.
Die Bewerbungsfrist endet am 31.01.2009, die Bewerbungsunterlagen und AGB`s sind auf der Internetseite www.kunstmesse-hanseart.de herunter zu laden.

JURY
Auch diesmal wird ein Team von Personen mit hohem künstlerischem Sachverstand die Auswahl der Teilnehmer tätigen. Die Namen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

ORT
In den Veranstaltungsräumen der Media Docks in Lübeck.

In unmittelbarer Nähe zur Lübecker Altstadt, im neu gestalteten historischen Lagerhaus auf der Nördlichen Wallhalbinsel, befinden sich die Media Docks.
Das Gebäude besticht durch Modernität an einem Ort, der durch den Hafen geprägt ist. Charakteristisch sind die angrenzenden Schuppen, die Einblick in die Geschichte Lübecks gewähren.
Die Media Docks stehen für Exklusivität.
Drei direkt miteinander verbundene Räume auf über 700 qm Ausstellungsfläche, mit z.T. doppelter Fensterwand, sehr gute Lichtverhältnisse, einem separaten Eingangsbereich mit Bistro und unmittelbar angrenzendem Restaurant sowie technische Ausstattung auf höchstem Niveau sorgen für allerbeste Ausstellerbedingungen.
Alles ist noch sehr neu, da das Gebäude erst 2003 umgebaut wurde.
Sie werden einen würdigen Rahmen für Ihre Werke vorfinden.

Die Verkehrsanbindung ist ideal. Vom Lübecker Bahnhof benötigen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur wenige Minuten bis zur Ausstellung.
Für diejenigen, die mit dem Auto kommen, stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

LEISTUNGEN
Die HanseArt verfügt über professionelles Ausstellerequipment, somit erhält jeder Aussteller bestmögliche Präsentationsmöglichkeiten. Im Einzelnen sind die Leistungen wie folgt:

- Jeweils ein Stand mit Nutzung von fünf, sechs, sieben, acht, neun oder zehn lfd. Metern Profistellwand an drei Ausstellungstagen
- Zusatzbeleuchtung der einzelnen Stände durch Auslegerstrahler. Die Anzahl der Beleuchtungskörper ist abhängig von der Standgröße bzw. Standform
- 50 gedruckte Einladungskarten für den Versand an Ihre Kunden. Der Eintritt wird somit kostenlos
- Verlinkung auf Ihre Internetseite
- Heizung, ausreichend Deckenbeleuchtung, Nutzung des Sanitärbereichs
- Nutzung des unmittelbar angrenzenden Restaurants
- Optionale Anmietung von Messemöbeln und Hängevorrichtungen
- Sicherheit durch in der Nacht eingeschaltete Alarmanlage
- Ausführliche Messeinfos vor Ausstellungsbeginn
- Vernissage

AUSSTELLUNGSTERMINE/ ZEITEN
Von Freitag, dem 20. bis Sonntag, dem 22. März 2009.

Zur Vernissage am Freitag ist von 18- 20 Uhr geöffnet.
Am Sonnabend ist von 12- 20 Uhr geöffnet.
Am Sonntag ist von 11- 19 Uhr geöffnet.

EINTRITT
Der Eintrittspreis für Besucher beträgt pro Person € 4,-.
Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren ist der Besuch kostenfrei.
Gäste der Teilnehmer, die eine entsprechende Einladung vorweisen können, haben ebenfalls freien Eintritt.

Adresse
Media Docks
Willy-Brandt-Allee 31a
23554 Lübeck


CREATIVA - Kreativität. Vielfalt. Inspiration.

Freitag, 12. Dezember 2008
Eine Ausstellung für kreatives Gestalten vom 25. - 29. März 2009 In der Messe Westfalenhallen Dortmund

Ob Anfänger oder Profi: Einmal im Jahr ist die CREATIVA für alle Kreativinteressierten das wahrscheinlich größte und vielfältigste Gestaltungsatelier in Deutschland.

Auf einer Gesamtfläche von über 30.000 Quadratmetern sind sämtliche Kreativprodukte und –techniken unter einem gemeinsamen Dach zu finden. Das Angebot erstreckt sich über Filzen Handarbeiten, Spinnen und Weben, Quilten, Holz- und Metallarbeiten, Seiden- und Glasmalen Schmuck-Herstellen, Malen und Zeichnen bis hin zum Töpfern.

Neben der reinen Messe, in welcher rund 450 Aussteller ihre Kreativprodukte präsentieren und erklären, werden den Besuchern zahlreiche interaktive Sonderschauen und Kreativ-Workshops angeboten, die zum selber Mitmachen und Gestalten einladen.

Wer Trends und Anregungen für sein kreatives Hobby sucht, sollte sich die CREATIVA nicht entgehen lassen und diese vom 25. bis 29. März 2009 in Dortmund besuchen.

Adresse
Westfalenhallen Dortmund
Rheinlanddamm 200 (fürs Navigationssytem bitte “Strobelallee 45″ angeben)
44139 Dortmund

Neuer Surrealismus, Aktuelle Positionen zum Surrealismus

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Die Young German Art Gallery in Düsseldorf-Friedrichstadt präsentiert Arbeiten von Paul Schwietzke und Stephan Widera. Die Ausstellung läuft bis zum 18.01.09.

Die beiden Düsseldorfer Künstler Paul Schwietzke und Stephan Widera stellen erstmalig gemeinsam aus. Gezeigt werden Gemälde in Öl und Acryl sowie Arbeiten auf Papier.

Der Titel der Ausstellung, “Neuer Surrealismus”, ist Programm. Denn auch wenn die Bildmotive surreal (über dem Realismus, jenseits der Wirklichkeit) sind, unterscheiden Sie sich deutlich von den bekannten Werken der surrealen Bewegung der 20er Jahre um André Breton und Max Ernst.

Der “historische” Surrealismus nutzte das “Unterbewusste” und den Traum als kreative Quelle. Durch Ausschaltung des Bewusstseins sollte der Realismus überwunden und eine eigene Wirklichkeit erreicht werden.
Der “Post-Breton-Surrealismus” ist nicht stehengeblieben sondern hat sich weiterentwickelt, wurde von Strömungen und Stilen wie z.B. Informel und Pop-Art beeinflusst.

In den vergangenen Jahren wurde das Image des Surrealismus vor allem durch Kitsch, schlechte Dali-Imitationen und Posterkunst bestimmt und hat darunter sehr gelitten. Aber es gibt nach wie vor Künstler, die sich ernsthaft mit einer zeitgemäßen Interpretation dieser Kunstrichtung beschäftigen, die an Faszination nichts verloren hat.

Paul Schwietzke und Stephan Widera vertreten aktuelle Positionen des Surrealismus. Ihre Werke zeigen ungewohnte Blicke auf Landschaft, Architektur, Personen und Technik.

Paul Schwietzkes Bilder zeigen eine verborgene Poesie der Dinge.
Der Künstler spielt mit verschiedenen Wahrnehmungsarten um interessante Perspektiven zu entdecken.
Sein Anliegen ist, die Verzauberung, die von Dingen und Umständen ausgeht, künstlerisch einzufangen.

Stephan Widera verarbeitet in seinen Bildern das Spannungsfeld Mensch-Natur-Technik. Die Figuren in seinen Werken wirken orientierungslos und sind ihrer Persönlichkeit beraubt. Auch die Verunsicherung des Menschen, der sich einer immer technischer werdenden Umwelt anpassen muss, wird häufig thematisiert.

“Neuer Surrealismus”
29.11.08 - 18.01.09
Young German Art Gallery
Fürstenwall 234
40215 Düsseldorf

Täglich geöffnet von 10.00 bis 16.00 Uhr. Eintritt frei.

Terminvereinbarungen: 0211-3883000 oder 0211-61019649 oder 0177-8116296

Mehr Informationen unter: http://www.neuer-surrealismus.de

4D Media
Stephan Widera
Kaiser-Friedrich-Ring 11
40545 Düsseldorf
0211 / 61019649
http://www.neuer-surrealismus.de
sw@4dmedia.de

Displays Unplugged - Sabrina Jung - Fotografie

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Eine Ausstellung vom 28.11.2008 bis zum 13.1.2009 im Ausstellungsraum der Galerie Mikro in Düsseldorf


Sabrina Jungs Arbeit ist eine Erforschung des Visuellen. In ihrem aktuellen Bilderzyklus beschäftigt sich die Berliner Künstlerin mit dem Begriff der Vorstellung und schafft Bilder zwischen Illusion und Wirklichkeit.

Sabrina Jungs Bilder beruhen auf fotografischen Vorlagen, die sie kompositorisch und farblich so bearbeitet, dass sie in einem Zustand zwischen fotografisch präziser Darstellung und poetischer Überhöhung verharren. So entsteht ein Dazwischen, das sich nicht in der verbalen Beschreibung erschöpft und die Gelegenheit zur individuellen und assoziativen Beschäftigung bietet. Es ist der Künstlerin wichtig, dass der Betrachter dabei sein eigenes Sehen, Denken und Empfinden einbringt.

Jung verweist in ihren Arbeiten auf eine mögliche Welt vor der Kameralinse, doch stets wird der Bezug zur äußeren Welt durch bildliche Irritationen gebrochen. Die Bilder oszillieren zwischen den Polen Phantasie und Wirklichkeit, wofür die Künstlerin immer wieder neue visuelle Entsprechungen sucht.

Bis zum 13.1.2009 können die Besucher der Galerie Mikro erleben, wie Sabrina Jung in ihren Bildern die Grenze zwischen Welt und Vorstellung verwischt.

Die Künstlerin Sabrina Jung wurde 1978 in Neuss geboren. Sie studierte in Essen Fotografie bei Jörg Sasse, wo sie 2007 an der Folkwang Hochschule ihr Diplom erhielt. Ihre Bilder wurden im In- und Ausland ausgestellt und erhielten mehrere Auszeichnungen. Sabrina Jung lebt in Berlin.

Galerie Mikro Die Galerie Mikro ist ein Ausstellungsraum für zeitgenössische Fotografie. Seit Januar 2006 werden hier die Arbeiten junger Künstler gezeigt. Als kleinster Ausstellungsraum Düsseldorfs ist die Galerie Mikro von außen komplett einsehbar; alle Arbeiten können daher ganztägig besichtigt werden. Geöffnet ist jeweils zu Ausstellungseröffnungen und auf Anfrage.

Galerie Mikro
Georg Parthen
Herzogstraße 61
40215 Düsseldorf
0177 873 22 55 /
http://www.mikrogalerie.de
info@mikrogalerie.de

Fliegende Blätter - Illustrationen von Pascal Cloëtta und Jan Erik Parlow

Donnerstag, 11. Dezember 2008

21.11.2008 - 24.01.2009

Eine Ausstellung in der Galerie kunstradar in Düsseldorf

Die beiden jungen Illustratoren Pascal Cloëtta und Jan Erik Parlow zeigen Zeichnungen und Steindrucke in einer gemeinsamen Ausstellung.

In der Ausstellung “Fliegende Blätter” zeigen die beiden Zeichner unterschiedliche Positionen der Illustration. Was bei Pascal Cloëtta in einfachen und präzisen Strichen von nahezu altmodischer Eleganz komponiert wird, schafft Jan Erik Parlow mit wilder, freier und eher “experimenteller” Technik. Wo Cloëttas Strich sehr schlicht und genau darum ergreifend wirkt, zeigt sich Parlows subtile Zartheit der Motive auf den zweiten Blick: “zwischen” den freien Schwüngen und Strichen.

Zeichnungen Pascal Cloëtta
Der in Hamburg lebende Schweizer Illustrator Pascal Cloëtta zeigt in seiner Ausstellung einfache und gleichzeitig genaue Zeichnungen von nahezu altmodischer Eleganz. Pascal Clotta schaut mit bestechendem Witz und Charme den Menschen auf die Finger und in das Herz hinein. Er führt die klassische Karikatur weiter in eine Ebene von Parabeln oder Märchen. Und dennoch: Der Betrachter fühlt sich an zeitgenössische, alltägliche Begebenheiten erinnert. In seinen Arbeiten zeigt Cloëtta Szenen aus scheinbar längst vergangen Zeiten. Wie Figurenkonstellationen, die an pittoreske Filmszenen aus den 50er Jahren erinnern. Mit elegantem Strich und berückende Einfachheit wirft Cloëtta mit seinen altmodisch anmutenden Figuren Blicke auf Schlüsselszenen menschlicher Absonderlichkeiten, die das heutige Geschehen konterkarieren und kommentieren.
Was auf den ersten Blick eher unzeitgemäß und allzu dekorativ daherkommt, zeigt auf den zweiten Blick seine eigentliche Gegenwärtigkeit: Scharfe Beobachtungen werden ihrer Zeit entledig und in ironische, “allzu-menschliche” Darstellungen gebracht.

Zeichnungen Jan Erik Parlow
In seinen Zeichnungen bringt Jan Erik Parlow existentielle Stimmungen zum Ausdruck: ob die Ekstase der Jazzmusiker beim Musizieren, die Aggressivitt der Hähne beim Kampf oder aber das nahezu hypnotische Bild eines Kindes. Parlow ist jedoch nicht nur in seinen Zeichnungen dem freien Strich verpflichtet. Er hat diesen auch in seinen Lithografien, allesamt Steindrucke, perfektioniert: Wie leichte, fedrige Pinselschwünge bringt er in der Serie “Blattwerk” seine Pflanzen auf das Papier.
Die Zeichnungen von Parlow zeigen, wie sehr er sich der freien Form und der freien Linie verpflichtet hat. Ungleich Cloëtta ist er kein Pendant einer definierten, akkurat gesetzten Linie. Er zeichnet wild und wie im Augenblick. Dass seine Zeichnungen dennoch akkurat entworfen sind, zeigt sich beim Betrachten: aus zunächst wilden, beieinander gelagerten Linien und Eindrücken schält sich eine Figur heraus, wie der springende Frosch oder das Kind am Meer.

Location
Galerie kunstradar
Oberbilker Allee 6
40215 Dsseldorf
www.kunstradar.de
Telefon: 0211 / 17 138 02

LANGE NACHT DER MUSEEN - 31. Januar 2009

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Berlin

Sonnabend 18 bis 2 Uhr

Wanderer am Weltenrand, koloriert von Hugo Heikenwaelder, Wien 1998

Zweimal im Jahr gibt es in Berlin die Lange Nacht der Museen. Seit ihrer Premiere 1997 haben fast alle der rund 180 Museen und Gedenkstätten sowie viele kulturelle Institutionen der Stadt daran teilgenommen. Bei jeder Ausgabe werden die Karten der Teilnehmer neu gemischt – ein abwechslungsreiches Programm und immer wieder neue Entdeckungen sind garantiert. In der Winter-Langen-Nacht konzentriert sich das Angebot auf die Häuser im Zentrum Berlins – rund 60 sind es diesmal, die man mit dem Ticket für die Lange Nacht besuchen kann. Im Preis enthalten ist der komfortable Bus-Shuttle-Service, der die Museen auf kurzen Wegen miteinander verbindet.

Weitere Informationen unter:
MuseumsInformation Berlin (030) 247 49 888
www.lange-nacht-der-museen.de

Ausstellung / München: Gerhard Richter - Abstrakte Bilder

Mittwoch, 10. Dezember 2008

27.02.2008 bis 17.05.2009 Eine Ausstellung im Haus der Kunst in München

Abstraktes Bild, 1987,
Öl auf Leinwand, 300 x 300 cm,
Sammlung Froehlich,
© Gerhard Richter

Erstmals konzentriert sich eine umfassende Museumsausstellung von Gerhard Richter ausschließlich auf die Abstrakten Gemälde, die seit Mitte der 1970er Jahre entstehen und die dominierende Werkgruppe in Richters Oeuvre darstellen. Ausgehend von äußerst farbintensiven Bildern wie „Courbet“ (1986) oder „Blau“ (1988) wird die malerische Entwicklung über die Serie mit dem Titel „Bach“ (1992) bis zu den zwölf “Wald“ (2005) betitelten Bildern, die zum ersten Mal in Europa gezeigt werden, in die Gegenwart verfolgt.

Die zum Teil sehr großen Formate sind vielschichtig angelegt. Ihre Farbstrukturen werden mit Pinseln, Rakeln und Spachteln aufgetragen, die über die nassen Farbschichten gezogen werden, wobei bereits vorhandene durch neue überlagert oder ganz ausgelöscht werden.

Die Bilder sind daher von einer ungeheuren malerischen Dichte. Sie sind Ergebnis einer „sehr geplanten Spontaneität“. Richters Arbeitsweise mit „Willkür, Zufall, Einfall und Zerstörung läßt zwar einen bestimmten Bildtypus entstehen, aber nie ein vorherbestimmtes Bild“. Richter möchte in seinen abstrakten Bildern erreichen, dass der Inhalt aus der Form entsteht. Malerei ist für Richter „die Schaffung einer Analogie zum Unanschaulichen und Unverständlichen, das auf diese Weise Gestalt annehmen und verfügbar werden soll“.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museum Ludwig in Köln und wird von Ulrich Wilmes kuratiert, der im Frühjahr 2008 ans Münchner Haus der Kunst gewechselt ist.

Der Katalog mit Beiträgen von Benjamin H.D. Buchloh, Beate Söntgen, Gregor Stemmrich und Ulrich Wilmes ist bei Hatje Cantz erschienen, ISBN 978-3-7757-2248-3, Museumspreis 49,80 Euro.

Öffnungszeiten:
mo–so 10–20 h
do 10–22 h
Adresse:
haus der kunst
prinzregentenstrasse 1
d 80538 münchen
Kontakt:
t +49 (0)89 21127-113
f +49 (0)89 21127-157
mail@hausderkunst.de

Nico - Köln, Berlin, Paris, New York - Stationen einer Popikone

Mittwoch, 10. Dezember 2008

22.10.2008 bis 31.01.2009

Eine Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst in Köln

Das Museum für Angewandte Kunst ehrt sie im Jubiläumsjahr mit einer Ausstellung.
Christa Päffgen wird am 16.10.1938 in Köln geboren, der Maler C.O. Päffgen ist ihr Cousin. Sie wächst in Berlin auf, wo sie bereits 1954 von dem bekannten Modefotografen Herbert Tobias als Fotomodell entdeckt wird. Sie arbeitet u.a. für den Modedesigner Heinz Oestergard, auf dessen Vermittlung sie schon bald nach Paris übersiedelt. Willy Maywald, der in Paris eine führende Rolle als Modefotograf einnimmt, protegiert und engagiert sie für zahlreiche Shootings.

Als Modell arbeitet sie in Frankreich, Spanien und Italien. Auch in Deutschland ist sie in den 50er und 60er Jahren immer wieder auf den Titelblättern führender Mode- und Designmagazine zu sehen. In Paris nimmt sie den Künstlernamen NICO an und widmet sich nun auch der Schauspielerei. In Fellinis Klassiker “La Dolce Vita” agiert sie an der Seite von Marcello Mastroianni und Anouk Aimée.

In diese Zeit fallen auch ihre ersten Kontakte zu der unter dem Einfluss der Beatles aufblühenden Popmusikszene. Andy Warhol entdeckt NICO als Sängerin für die von ihm produzierte Band Velvet Underground. 1967 veröffentlicht sie ihre erste Solo-LP “Chelsea Girls”, die dem berühmten New Yorker Künstlerhotel gewidmet ist. Zahlreiche bekannte Fotografen wie Richard Avedon, Steven Shore und Gerard Malanga porträtieren sie in jenen Jahren, in der sie u.a. mit Jim Morrison und Iggy Pop befreundet war. Ende der 60er Jahre kehrt sie nach Europa zurück, wo sie ihre Solokarriere als Sängerin und Schauspielerin fortsetzt. “Deutschland” spielt als Thema in ihrem Werk immer wieder eine Rolle: 1988 stirbt Nico auf Ibiza; sie wird in Berlin beigesetzt. Postum erscheint der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Dokumentarfilm NICO der Kölner Regisseurin Susanne Ofteringer. Die Ausstellung dokumentiert die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche der aus Köln stammenden Künstlerin und wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

Adresse:
Museum für Angewandte Kunst
An der Rechtschule
50667 Köln
Telefon 0221-221-26735
Fax 0221-221-238 85
E-mail mfak@stadt-koeln.de
Öffnungszeiten
Di-So 11-17 Uhr