Ausstellung / Hamburg: Roy Lichtenstein – Plakate
Mittwoch, 28. Januar 2009Die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg läuft noch bis zum 01.03.2009.
Zum ersten Mal zusammengestellt: Ca. 70 Exponate aus der Zeit von 1962 – 1997
Comicbilder, Sprechblasen, Zeitungsanzeigen, Punktraster und klare satte Farbtöne zeichnen den unverwechselbaren Stil von Roy Lichtenstein (1923 – 1997) aus. Er entwarf rund vierzig Plakate, hinzu kommen weitere dreißig, für die er die Motive auswählte. Dem Museum für Kunst und Gewerbe ist es gelungen, erstmalig alle Plakate des amerikanischen Pop Art Künstlers zusammenzustellen. Die 70 Blätter – angefangen von seiner ersten Ausstellung 1962 in der Leo Castelli Galerie in New York bis zu seinem letzten 1997 – geben einen Überblick über die reiche Motivwelt des Künstlers, der mit seinem Markenzeichen, den flächig gesetzten Rasterpunkten, zum Inbegriff der amerikanischen Pop Art wurde. Wir treffen auf seine „Girls“, auf die Kriegsbilder nach Comic- Szenen, auf die „Brushstrokes“ – die großen Pinselstriche –, auf die Stillleben und Interieurs der späteren Jahre oder auf die Atelier-Bilder und die „Imperfect Paintings“.Hinzu kommen viele unabhängige Plakatentwürfe, in denen Lichtenstein sich zu den verschiedensten Themen äußerte, vom New Yorker Filmfest über das Pariser Herbstfestival bis hin zu Amnesty international. Ergänzt durch verwandte Arbeiten Lichtensteins, etwa für Buchumschläge oder Zeitschriftentitel, sowie durch ausführliches Hintergrundmaterial.
Zur Ausstellung schenkt der Sammler Claus von der Osten dem Museum seine fast vollständige Sammlung von Lichtenstein-Plakaten dem Museum.
Es erscheint ein Katalog im Prestel-Verlag (Großformat, 152 Seiten, über 200 farbige Abbildungen, 29,95€).
