Gunter Sachs, geboren am 14. November 1932 auf Schloss Mainberg bei Schweinfurt, ist Fotograf, Dokumentarfilmer, Kunstsammler und Astrologieforscher.
Seit 1972 arbeitet Sachs professionell als Fotograf. Die Fotokunst der 70iger Jahre wurde in Deutschland entscheidend von Gunter Sachs geprägt. 1973 sorgte er für Aufsehen mit der ersten Aktaufnahme in der französischen Vogue. Internationale Anerkennung erlangte er 1974 mit einer Sonderschau auf der Fachmesse Photokina, für die er auch das offizielle Ausstellungsplakat gestaltete. 1976 wurde er mit dem Leica-Preis ausgezeichnet. Früh beschäftigte Gunter Sachs sich auch mit digitaler Fotografie und zeigte bereits 1995 dieses Novum in mehreren Ausstellungen. Sachs’ Werke wurden in über 30 internationalen Ausstellungen gezeigt. 2003 würdigte das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe den Fotografen Sachs mit einer Retrospektive, 2005 zeigte das Staatliche Russische Museum in St. Petersburg eine Ausstellung mit rund 100 Aufnahmen des Künstlers aus den letzten drei Jahrzehnten. Von 1. März bis 22. Juni 2008 präsentierte das Museum der bildenden Künste Leipzig unter dem Titel Gunter Sachs – Die Kunst ist weiblich … eine umfassende Ausstellung über das Leben und Werk von Gunter Sachs. Insgesamt kamen 68.300 Besucher, was die Retrospektive zur erfolgreichsten Ausstellung in der 150-jährigen Geschichte des Museums machte.
Die zwei bei ‚german art project’ zum Verkauf stehenden Fotografien, „Wüstenimpressionen“ und „Weiblicher Akt in Blau“ gehören zu den surrealen Akt- bzw. Landschaftsaufnahmen von Gunter Sachs. Die spannende Kombination von Akt, Landschaft und surrealen Elementen, stellen den Schwerpunkt der stilistischen Ausrichtung von Sachs dar.