German Art Project
Warenkorb Ihr Warenkorb

Anzahl Artikel: 0


Jalass, Immo


Immo Jalass wurde 1938 in Hamburg geboren. Der Autodidakt widmete sich seit den 60er und 70er Jahren der Zeichnung und der Malerei. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen international ausgestellt und von 1971 bis 1972 war er Dozent an der Famous Artists School Amsterdam. In den letzten Jahren bedient sich Jalass ausschließlich des Computers als Werkzeug für seine digitale Kunst.

Jalass Arbeiten erscheinen wie Visionen vor dem Auge des Betrachters: Grundsätzlich sind Landschaften, manchmal mit und manchmal ohne einzelne, fabrikartig anmutende Gebäude zu sehen. Manchmal sind einzelne menschliche Figuren, schemenhaft wie Maßstabsmännchen in architektonischen Zeichnungen, dargestellt. Immer jedoch wird diese Ebene der Bilddarstellung durchbrochen und überwunden. Ist die Landschaft, das, was wir sehen, die Realität, oder nicht etwas dahinter? Ist das, was wir sehen wirklich? Und sehen wir alle dasselbe, ist es nicht nur unser eigenes kleines Universum, das sich aus unserer Perspektive der Dinge ergibt? Der Künstler stellt die Kapazität unsere Wahrnehmungsfähigkeit in Frage, eröffnet den Blick in andere, parallele Ebenen und Dimensionen. Jalass lädt uns ein und erforscht Wege um das beschränkte Fassungsvermögen des menschlichen Geistes zu überwinden.

Auf seinen Werken scheinen Landschaft und Atmosphäre, wie durch Laserstrahlen zerschnitten, in Sphären zerteilt. Dabei wird der Blick frei für etwas Neues, was dahinter liegen könnte. Symbolisch erscheint eine grafisch stilisierte und künstlich anmutende Sonne oben im Zentrum jedes seiner Werke, die als 'drittes Auge' sinnbildlich den Blick über die Realität oder Scheinrealität hinaus ermöglicht soll. Das Gefühl eines visionär schillernden Lichtes wird durch die helle und intensive Farbwahl unterstützt. Seine Werke erinnern an Welten und Metawahrheiten aus Science Fiktion Romanen wie z.B. von Philip K Dick.

G 40
G 40
zoom
G 43
G 43
zoom
G 72
G 72
zoom
G 61
G 61
zoom